Was, wenn ich meiner Mutter vorwerfe, was ich mir selbst nicht verzeihen kann?

Beim letzten Neumond kam eine Erkenntnis zu mir, die mich seit Tagen bewegt.


Ich mache mir oft Vorwürfe.


Weil meine Kinder schlecht geschlafen haben.
Weil ich manches erst Jahre später verstanden habe.
Weil ich heute weiß, wie wichtig ein reguliertes Nervensystem, Schlaf und Sicherheit sind.


Und immer wieder dieser Gedanke:

„Wenn ich das damals schon gewusst hätte, wäre vieles vielleicht anders gelaufen.“


Doch während ich darüber nachdachte, wurde mir etwas bewusst:

Ich habe jahrelang meiner eigenen Mutter vorgeworfen, was sie nicht gesehen oder anders gemacht hat.


Ich habe sie kritisiert.
Ich
wollte es besser machen.
Ich
wollte beweisen, dass es anders geht.


Und genau genau darin lag mein Schmerz.


Denn wenn ich glaube, dass meine Mutter versagt hat, weil sie Fehler gemacht hat, dann darf ich selbst keine Fehler machen.


Dann muss ich perfekt sein.


Dann wird jeder Fehler zu einem Beweis, dass ich doch nicht besser bin.


Aber was, wenn unsere Mütter einfach Frauen waren?

Frauen mit ihren eigenen Geschichten.
Mit ihrem Wissen von damals.
Mit ihren Grenzen.

Und was, wenn ich das auch sein darf?


Eine Mutter, die liebt.
Die lernt.
Die manches heute anders machen würde.
Die sich irrt.
Und die trotzdem eine gute Mutter ist.


Und ich glaube, Heilung beginnt genau dort:

Nicht darin, die Vergangenheit zu ändern.


Sondern der Frau von damals – meiner Mutter und mir selbst – mit mehr Mitgefühl und mit einem anderen Blick zu begegnen.


Und wie schließt man nun Frieden mit der Vergangenheit?


Vielleicht beginnt es mit Akzeptanz - ganz einfach!


Nicht mit dem Gedanken:

„Alles war richtig.“


Sondern mit:

„Es ist geschehen. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern. Aber ich kann entscheiden, wie ich heute auf sie blicke.“


Akzeptanz bedeutet nicht, alles gut zu finden.


Es bedeutet:

Ich höre auf, gegen das zu kämpfen, was ich nicht mehr verändern kann.

Ich erkenne an, dass die Frau von damals nur das wusste, was sie damals wusste.


Ich darf trauern.
Ich
darf lernen.
Und
ich darf aufhören, mich jeden Tag dafür zu bestrafen.


Vielleicht reicht das schon.

Und wenn nicht?



Dann ist vielleicht ein tieferer Blick an der Reihe.

Denn Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche.

Es ist Stärke.


Manchmal tragen wir Geschichten in uns, die wir alleine nicht lösen können.


Geschichten über Schuld.
Über Verantwortung.


Über den Wunsch, alles richtig zu machen.


Und manchmal braucht es jemanden, der mit uns hinschaut.


Ich glaube, Frieden mit der Vergangenheit bedeutet nicht, alles gut zu finden.


Sondern die Frau von damals endlich aus der Anklagebank zu entlassen.

Vielleicht sogar die eigene Mutter.


Und vor allem:

Sich selbst.

Blog Nadine Weissert

von Nadine Weissert 29. Juli 2026
Am 2. April 2026 um 04:11 Uhr erreicht der Vollmond seinen Höhepunkt – im Sternzeichen Waage . Dieser Vollmond wird auch „Pinker Mond“ genannt und steht symbolisch für das Erwachen des Frühlings , für Wachstum und Neubeginn. ✨ Warum dich der Vollmond gerade so bewegt Vielleicht kennst du das: Du schläfst unruhiger Deine Gedanken drehen sich mehr Gefühle kommen intensiver hoch Du spürst plötzlich Klarheit… oder Unruhe Damit bist du nicht allein. Viele Frauen berichten rund um den Vollmond von: mehr Energie oder innerer Unruhe emotionaler Tiefe dem Bedürfnis, Dinge zu verändern Wissenschaftlich ist das nicht eindeutig bewiesen – aber dein Erleben ist trotzdem real . Und genau das ist der Punkt: Dein Körper und deine Intuition sprechen mit dir. 🌕 Vollmond in der Waage – zurück in deine Balance Die Waage steht für Harmonie, Selbstfürsorge, Mitgefühl und Ausgleich. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht funktionieren müssen, sondern fühlen dürfen. Diese Energie lädt dich ein, einen ehrlichen Blick auf dein Leben zu werfen: Wo lebst du im Einklang mit dir selbst – und wo hast du dich verloren? Oft sind wir im Außen sehr bemüht, alles im Gleichgewicht zu halten. Wir sorgen für Frieden, vermeiden Konflikte, halten Beziehungen zusammen. Doch die Waage stellt dir eine leise, aber kraftvolle Frage: Bist du auch in dir selbst im Gleichgewicht – oder nur für andere? 🔥 Waage trifft Widder – Ich vs. Du Jeder Vollmond bringt eine Gegenüberstellung mit sich. Die Waage wird vom gegenüberliegenden Zeichen Widder ergänzt. Und genau hier liegt die Magie – und die Herausforderung. Widder sagt: Ich bin wichtig. Ich gehe los. Ich stehe für mich ein. Waage sagt: Wir sind wichtig. Ich verbinde. Ich gleiche aus. Wenn diese beiden Energien aus der Balance geraten, passiert oft Folgendes: ⚖️ Du verlierst dich im „Du“ und vergisst dein „Ich“ ⚖️ Oder du gehst nur für dich – und verlierst die Verbindung Die Einladung dieses Vollmondes ist es, beides zu vereinen !!! 💗 Dein Herz wieder öffnen Die Waage trägt eine unglaublich sanfte Kraft in sich. Sie zwingt nichts. Sie kämpft nicht. Sie öffnet. Dieser Vollmond lädt dich ein, dein Herz wieder bewusst zu öffnen: für dich selbst für deine Bedürfnisse für deine Wahrheit Nicht hart. Nicht laut. Sondern weich, ehrlich und klar. 🌿 Reflexionsfragen für dich Nimm dir einen Moment nur für dich und spüre ehrlich hinein: Was kann ich konkret verändern, um wieder in Einklang mit mir zu kommen? Wo bin ich gerade nicht in Balance? Wo handle ich gegen meine inneren Werte? Welche Beziehung fühlt sich für mich nicht stimmig an – und warum? Wo wünsche ich mir mehr Harmonie? ✨ Deine Einladung Dieser Vollmond geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen - (wie immer ;)) Und dann eine neue Entscheidung zu treffen. Für dich - (weil du die wichtigste Person in DEINEM Leben bist) Für dein Gleichgewicht. Für eine Harmonie, die nicht auf Anpassung basiert – sondern auf deiner Wahrheit. ✨ Du darfst dich selbst an erste Stelle setzen – ohne Schuldgefühl. ✨ Du darfst dich zeigen – ohne dich zu verlieren. ✨ Du darfst in Balance sein – auf deine Weise. 🌿 Ein Moment nur für dich Nimm dir in den nächsten Tagen ganz bewusst Zeit für dich. Zünde eine Kerze an, bereite dir eine Tasse Tee zu und nimm dir etwas zum Schreiben. Setz dich hin, lies dir den Blog zum Vollmond in der Waage noch einmal in Ruhe durch… und dann beginne einfach zu schreiben. Ohne nachzudenken. Ohne zu bewerten. Ohne dich aufzuhalten. Lass alles raus, was in dir ist. Das bringt dich zurück in dein Gefühl. Wenn du spürst, dass du fertig bist, lies dir deine Worte noch einmal durch und frag dich: Was möchte mir meine Seele sagen? Wo habe ich mich selbst übergangen? Wo bin ich mehr im Außen als bei mir? Was möchte ich verändern? Wo wünsche ich mir mehr Harmonie? Bleib dabei ganz ehrlich mit dir – genau darin liegt deine Kraft 💫 ✨ Wenn du tiefer gehen möchtest… 🌕 Spürst du, dass da noch mehr in dir ist? Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, dass dich etwas berührt hat. Ein Gedanke. Ein Gefühl. Oder dieses leise Ziehen in dir, dass sich etwas verändern möchte. Und genau hier habe ich etwas für dich - Ein Ritual! Ich habe dir dieses Ritual als liebevoll gestaltetes PDF vorbereitet, damit du noch tiefer eintauchen kannst – in deinem Tempo, auf deine Weise. Ein Moment nur für dich. Ohne Ablenkung. Ohne Druck. 👉 Lade es dir hier herunter und schenke dir diese Zeit bewusst: Download dein Vollmond-Ritual PDF ✨ Zum Abschluss Vielleicht nimmst du aus diesem Vollmond keinen perfekten Plan mit. Keine sofortige Lösung. Aber vielleicht etwas viel Wertvolleres: Ein neues Gefühl für dich. Mehr Bewusstsein. Mehr Nähe zu dir selbst. Und genau hier beginnt Veränderung. Nicht im Außen. Sondern in dir. Dieser Vollmond erinnert dich daran, dass du dich nicht länger anpassen musst, um in Harmonie zu sein.  Sondern dass echte Balance dann entsteht, wenn du dich selbst nicht mehr verlässt. Geh sanft mit dir. Hör auf dich. Und erlaube dir, Schritt für Schritt mehr du selbst zu sein. Alles Liebe Nadine